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Das in 800 Jahren auf der Suche nach Silber, Blei und Zink im Schauinsland geschaffene Grubengebäude ist mit ca. 100 km Länge, verteilt auf 22 Etagen, das größte des Schwarzwaldes und der Vogesen. Es weist alle für den Metallerz-Bergbau typischen Bergbauperioden auf und ist besonders deshalb kulturgeschichtlich wertvoll. Im Bergwerk selbst kann, beginnend mit den kaum mannshohen, mühsam von Hand herausgemeißelten Stollen bis zu den riesigen, durch Sprengungen mit Dynamit geschaffenen Abbauhohlräumen des 20. Jahrhunderts, das gesamte Spektrum des Erzabbaus besichtigt und auch erlebt werden. Etwas Abenteuerlust und Pioniergeist, Interesse an Heimat- und Technikgeschichte. Das Schauinsland- Bergwerk ist in den zu besichtigenden Teilen häufig feucht, die Temperatur beträgt ganzjährig +8 Grad Celsius. Festes, höheres Schuhwerk, vorzugsweise Wanderschuhe oder Gummistiefel sind notwendig. Warme, strapazierfähige Wanderkleidung (Anorak) wird empfohlen, diese kann verschmutzen! | |